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Bücher von und über Heinrich Böll

 

BöllWandererKommstWanderer kommst du nach Spa
Heinrich Böll

Der Erzählband umfasst 25 Erzählungen, die zwischen 1947 und 1950 entstanden sind und die Erfahrungen des Krieges und der Nachkriegszeit thematisieren. Für Böll war es eine Frage der Moral, Krieg und Nachkriegszeit so zu beschreiben, wie sie wirklich waren. Dabei verliert er sich nicht in vordergründigem Realismus. Sein Blick erfasst in wenigen, scheinbar nebensächlichen Details den Hintergrund jener Jahre. Er schrieb im Namen einer verführten und geschundenen Generation, im Namen der Humanität. So fand das Schicksal jener Jugend, die von der Schulbank in das Grauen des Krieges gestoßen wurde, in der Darstellung der Titelgeschichte seinen gültigen Ausdruck.
Erzählungen, dtv, Taschenbuch, 224 Seiten, 8,90 Euro.

 

BöllAnsichtenNeuAnsichten eines Clowns
Heinrich Böll

Bölls 1963 erschienener Roman Ansichten eines Clowns gehört zu den meist diskutierten Büchern der Nachkriegszeit. Es schildert die Geschichte vom langsamen gesellschaftlichen Abstieg des Hans Schnier, der in der Maske des Clowns die äußerste Wahrheit sagt und damit ein Porträt der bürgerlich-katholischen Gesellschaft Anfang der Sechziger Jahre abliefert. 
Roman, Kiepenheuer & Witsch, 288 Seiten, 14,90 Euro.


 

VictorBöllHeinrichBöllHeinrich Böll
Victor Böll/Jochen Schubert/Martin Sulzer-Reichel

Porträt des Nobelpreisträgers von seinem Sohn Victor Böll und Jochen Schubert, Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung, herausgegeben von Martin Sulzer-Reichel zum 85. Geburtstag Heinrich Bölls im Dezember 2002.
Biografie, dtv, Taschenbuch, 192 Seiten, 10 Euro.

 

 

 

Bücher von Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl

 

 

JirglDieStilleDie Stille
Reinhard Jirgl

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls Die Stille ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat.
Roman, Hanser, 536 Seiten, 24,90 Euro. Erschienen im März 2009.

 

JirglAbschiedVon...Abtrünnig
Reinhard Jirgl

Berlin 2002, die Stadt als Fluchtpunkt zweier Männer. Der eine, freier Journalist in Hamburg, hat sich scheiden lassen und geht einem Impuls folgend nach Berlin, zu der Frau, die er liebt. Der andere, einst DDR-Grenzer in Frankfurt an der Oder, jetzt beim Bundesgrenzschutz, verliebt sich in eine junge Frau aus der Ukraine und verhilft ihr und ihrem Bruder illegal nach Berlin. Reinhard Jirgl beschreibt die Stadt als Moloch, der die kleinen Menschen und ihre Nöte durch die Mangel dreht und kuriert - ein Großstadtroman in bester Tradition.
Roman, Hanser, 544 Seiten, 25,90 Euro. Erschienen im September 2005.

 

 

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