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Regionaliatipps 2011
Romane
Fallwind Johannes Schweikle
Johannes Schweikles fiktive Biographie unternimmt eine Zeitreise in die Welt des Albrecht Ludwig Berblinger. Sie erzählt, wie er sich an eine Menschheitsutopie wagte, sie ergründet und führt vor, was passiert, wenn ein Visionär scheitert und sie zeigt das hässliche Gesicht der Schadenfreude. Johannes Schweikle liefert mit seinem Debütroman ein Plädoyer für einen Verkannten und er unternimmt die anrührende Ehrenrettung eines vermeintlichen Versagers, eines Mannes, der sein Leben nicht träumte, sondern der seinen Traum lebte. Klöpfer & Meyer, 188 Seiten, 18,90 Euro. Erschienen im Februar 2011. Zur Rezension
Sachliteratur
Ulm im Wandel Elvira Lauscher
Als am 17. Dezember 1944 ein Bombenhagel auf Ulm herniederging, wurde das alte Ulm dem Erdboden gleich gemacht. Über 80 Prozent der Altstadt lagen in Trümmern. Nur das Münster widerstand den Bomben und blieb nahezu unbeschädigt. Faszinierende Gegenüberstellungen historischer und aktueller Fotografien zeigen, wie die Stadt an der Donau immer wieder ihr Gesicht Wartberg, 64 Seiten, 17,80 Euro. Erschienen im Oktober 2011. Zur Rezension
Flugpioniere in Ulm 1811 - 1911 Wolf-Dieter Hepach, Wolfgang Adler
Mit dem "Schneider von Ulm", Albrecht Ludwig Berblinger, werden meist die Anfänge der Luftfahrt in Ulm verknüpft. Doch der Traum vom Fliegen hatte spätestens seit den erfolgreichen Ballonfahrten der Gebrüder Montgolfier in Paris 1783 auch die Ulmer ergriffen. Der erste Mensch, der in Ulm in die Lüfte aufstieg, war eine Frau - im selben Jahr, als Berblinger seinen (erfolglosen) Flugversuch startete. Mit dieser Publikation werden die wichtigsten Ulmer Flug- und Luftfahrtpioniere sowie die frühen Flugversuche in Ulm präsentiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Historische Luftbildaufnahmen von Ulm und seiner Umgebung illustrieren diesen achten Band der Kleinen Reihe des Stadtarchivs Ulm. Klemm + Oelschläger, 120 Seiten, broschiert, 17,80 Euro. Erschienen im Oktober 2010
Regionalkrimis
Tod in Ulm Adi Hübel
Kriminalassistentin Kiki Wunder wird von Berlin nach Ulm versetzt, wo sie bei einer exzentrischen Vermieterin wohnt. Als ein Ermordeter aus der Blau geborgen wird, fühlt diese sich dazu berufen, Kikis Ermittlungen nach Kräften zu unterstützen. Der Tote ist der Unternehmer Hannes Bader, der sich durch den Bau von Hallen in mehreren Städten eine goldene Nase zu verdienen wollte. Nun stellen sich Fragen über Fragen: Hat er durch seine Insolvenz Bauunternehmen geschädigt? Sind seine Geldgeber der ewigen Mahnungen überdrüssig geworden? Hat sich die betrogene Ehefrau oder gar eine verlassene Geliebte gerächt? Hat sein ehrenwerter Schwiegervater die Hand mit im Spiel? Ist gar ein Söflinger der Mörder? Und wie endet die Romanze zwischen Kiki und dem flotten Ermittler Friets Federle? Gerhard Hess Verlag, 334 Seiten, broschiert, 9,90 Euro. Erschienen im Mai 2011. Zur Rezension.
Kälberstrick Gerd Friedrich
Palmsonntag 1840: Dem Schultheiß, Lindenwirt und Weingärtner Fritz Frank wird gemeldet, der Häfnerbauer liege mit einem Strick um den Hals im Heu. Kriminalpolizei und Kriminaltechnik sind noch nicht erfunden und die hohe Obrigkeit ist weit weg. Also muss sich die dörfliche Dreifaltigkeit aus Pfarrer, Schultheiß und Lehrer wohl oder übel des unerfreulichen Falles annehmen. Und das mitten in den Vorbereitungen zum Osterfest. Wer hat ein Motiv, den allseits beliebten Häfnerbauer umzubringen? Welche Rolle spielt der reichste Mann im Ort? Und was hat der Weinhändler August mit der ganzen Sache zu tun? Je mehr die drei der Lösung des Rätsels näher kommen, desto mehr Fragen tun sich auf, bis Pfarrer Abel einen Plan ersinnt, wie man das abscheuliche Verbrechen mit Schalk und Charme aufklären könnte. Eine Kriminalgeschichte und zugleich ein Porträt eines schwäbischen Landstädtchens im Biedermeier. Silberburg, 216 Seiten, broschiert, 9,90 Euro. Erschienen im September, 2010.
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