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Rezension: Fenster auf, Fenster zu
Ein neuer Roman ist fehrgelesen, und zwar Fenster auf, Fenster zu von Manuela Fuelle. erschienen im vergangenen August im Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer. Hier gibt’s die Besprechung.
16. Januar 2012
Rezension: Die Zeit vielleicht
Die Zeit vielleicht heißt der im vergangenen Jahr im Gerhard Hess Verlag erschienene Gedichtband des Künstlers Dietmar H. Herzog, der nun fehrgelesen ist und hier besprochen wird.
12. Januar 2012
Silvia Stolzenburg in Senden: Vorverkauf ab Februar
Am Montag, 7. Mai liest Silvia Stolzenburg in der Stadtbücherei Senden aus dem dritten Teil ihrer im 14. Jahrhundert spielenden Historientrilogie, die in Ulm ihren Ausgangspunkt hat. Die Heilerin des Sultans beginnt im Jahr 1399 in Ulm. Nach dem Tod seiner Eltern, die bei einem Brand in Straßburg ums Leben kamen, kehrt der fünfzehnjährige Falk von Katzenstein nach Ulm zurück. Dort ringt er mit der Entscheidung, seine begonnene Steinmetzausbildung zu beenden oder sich der umfangreichen Pferdezucht zu widmen, die er von seinem Vater geerbt hat. Er entscheidet sich für die Pferdezucht und reist in den Orient, um feurige Araberpferde zu erwerben. Doch nach der Abreise in Venedig wird er von Piraten gefangen genommen und als Militärsklave an den osmanischen Sultan Bayezid Yilderim verkauft. In einem Übungskampf schwer verletzt, wird Falk von der aus dem kaiserlichen Harem kommenden schönen jungen Heilerin Sapphira gesund gepflegt. Die zwischen den beiden entflammende Liebe bringt sie jedoch in höchste Lebensgefahr. Der Eintritt für die um 19:30 Uhr beginnende Lesung beträgt 6 Euro, der Vorverkauf beginnt am Montag, 6. Februar. Karten gibt es bei den Veranstaltern, dies sind die Stadt Senden, zu erreichen unter der Telefonnummer 07307/945-0, die Stadtbücherei Senden, erreichbar unter der Nummer 07307/5887 sowie die Buchhandlung Bücherwelt, zu erreichen unter 07307/955445.
11. Januar 2012
Drei neue Rezensionen
Zwei neue Bücher, nämlich Der rote Milan und rääse Weiber wurden in den vergangenen Tagen fehrgelesen und erstmals finden Sie auch die Besprechung einer CD und zwar Adi Hübels S Paradies unter den Rezensionen.
3. Januar 2012
S Paradies: Eine CD mit Gedichten von Adi Hübel
Gerade rechtzeitig vor Weihnachten erschien die CD S Paradies mit Gedichten von Adi Hübel und Akkordeonmusik von Moni Bothe. Elf Gedichte, zum Teil in schwäbischer Mundart, liest die Autorin auf Ihrer CD, aufgelockert werden die Textvorträge durch musikalische Darbietungen von Moni Bothe auf dem Akkordeon. Zu erwerben ist die CD über Adi Hübel oder über den Produzenten Sound Circle Music in Neu-Ulm. Und was sagt die Autorin zu ihrer CD? “Sie eignet sich auch wunderbar als Geschenk.” Apropos Geschenk: Alle auf dieser Seite besprochenen und vorgestellten Bücher eignen sich ebenfalls wunderbar als Weihnachtsgeschenk, genauso wie die vergangenes Jahr eigens für Weihnachten zusammengestellten Bücher aus dem Ländle. Und für jene, die Sprachspielereien lieben und zwischendurch gerne mal zuhören anstatt selber zu lesen, gäbe es da noch die Hörbücher des Duos Wortkunstlauf.
6. Dezember 2011
Wolfgang-Eychmüller-Haus: Bockbier, Filser Lerchenberg
Zur Vöhringer Lesung mit Bockbierfest kommt am Samstag, 31. März 2012 Michael Lerchenberg. Der Intendant der Luisenfestspiele in Wunsiedel, Darsteller des Prälaten Hinter im Bullen von Tölz und langjährige Stoiber-Imitator auf dem Nockerberg wird aus Ludwig Thomas “Briefwexel” lesen. Im Mittelpunkt wird dabei Josef Filser, der “Man des Folkes” der ohne den „hochwirningen Herrn Bfarrer“ nicht gewusst hätte, dass er „zur Regirung beruffen“ sei, stehen. Musikalisch unterstützt wird Lerchenberg vom Niederbayerischen Musikantenstammtisch. Um Unruhe im Saal zu vermeiden, wird während des Vortrages aus dem Briefwexel nicht bedient, es empfiehlt sich also für alle Durstigen das Bier vorher zu bestellen. Zeit dafür ist genug, das Bockbierfest beginnt um 18 Uhr, Lerchenbergs Lesung eine Stunde später. Karten gibt es im Vorverkauf bei der VR-Bank in Vöhringen, der Neu-Ulmer und der Illertisser Zeitung, der Bücherwelt in Senden, dem Traffiti Service Center in Ulms Neuer Mitte und unter www.voehringen.de.
5. Dezember 2011
Loriot in der Theaterwerksatt
Gerade gingen die Loriot-Abende im Neu-Ulmer AuGuSTheater zu Ende, da geht es in der Theaterwerkstatt schon weiter. Dort heißt es am Freitag, 2. Dezember um 20 Uhr In Bozen liegen die Waschräume separat. Dreizehn Sketche haben die Schauspieler unter diesem Motto vorbereitet. Für alle Loriot-Fans gibt es dann ein Wiedersehen mit dem sprechenden Hund Bello und mit einigen weiteren bekannten Figuren des Komikers. Weitere Vorstellungen sind am 3., 9., 10., 16. und 17. Dezember, jeweils um 20 Uhr. Im AuGuST ist natürlich nur Schluss mit Loriot, der schnelle Faust wird weiterhin gegeben und dann hatte ja gerade erst die Komödie Vermischte Gefühle Premiere, die auch am kommenden Wochenende aufgeführt wird.
28. November 2011
Rezension: Ulm im Wandel
Das alte, das zerstörte und das wiederaufgebaute Ulm zeigt Elvira Lauschers im Wartberg Verlag erschienener Bildband Ulm im Wandel. Nun ist das Buch fehrgelesen und wird hier besprochen.
24. November 2011
Abheben und Davonfliegen bei der KIBUM im Stadthaus
Ab kommenden Samstag, 26. November, gehört das Stadthaus eine gute Woche lang wieder den jungen Lesern, denn wie jedes Jahr am letzten Novemberwochenende beginnt die KIBUM-Zeit. Bis zum 4. Dezember können Besucher dann lesen, lauschen und auch schauen, denn es sind wieder rund 2000 Bücher zum schmökern ausgestellt, es kommen Autoren, die vorlesen und es werden Filme gezeigt. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet Abheben und Davonfliegen, schließlich steht Ulm heuer ganz im Zeichen Berblingers und das gilt auch für die Kinderbuchmesse. Bevor es am Sonntag um Elf mit den Eröffnungsworten von Oberbürgermeister Ivo Gönner so richtig losgeht, wird am Vorabend um 18 Uhr bereits die Ulmer Unke 2011 verliehen. 80 junge Leser zwischen zehn und vierzehn Jahren wählten aus 30 Kinder- und Jugendbüchern den Sieger aus. Ob dessen Verfasser anwesend sein wird, wird sich am Samstag zeigen. Auf jeden Fall anwesend aber sind die ganze Woche über etliche Autoren, die Lesungen halten werden, darunter Fabian Lenk, der in seiner Reihe Die Zeitdetektive auch dem Ulmer Münster eine Geschichte widmete und Juma Kliebenstein, Autorin des Buches Der Tag, an dem ich cool wurde. Auch die Ulmer Künstler und Autoren sind mit Michael Döhmann, dem Ulmer Märchenkreis, Kathrin Schulthess und einigen anderen Teilnehmern vertreten. Das komplette Programm ist auf der Veranstalter-Seite nachzulsesen. Die 17. Ulmer KIBUM endet am 4. Dezember um 18 Uhr.
21. November 2011
Der neue Ritzel
Schlangenkopf heißt der neue Krimi von Ulrich Ritzel, der dieser Tage in den Buchhandel kam. Darin gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten, denn Hans Berndorf ermittelt wieder - allerdings nicht in Ulm, Neu-Ulm und um die beiden Städte herum, sondern in Berlin und auch nicht als Kommissar, sondern als Privatermittler, denn er ist ja längst im Ruhestand. Diesmal geht es um lukrative Geschäfte aus der Zeit des jugoslawischen Bürgerkriegs, bei deren Endabwicklung Berndorf stört. Am Mittwoch, 23. November, liest Ulrich Ritzel um 20:15 Uhr in der Buchhandlung Gondrom aus seinem neuen Roman.
14. November 2011
Nora Gomringer macht was mit Sprache
Das gute alte Sprichwort Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm gilt auch für die Familie Gomringer. Eugen Gomringer ist der Vater der konkreten Poesie und vor allem bekannt durch sein Gedicht Schweigen, seine Tochter Nora ist seit langem eine Größe in der Poetry-Slam-Szene. In Ulm kennen einige Eugen Gomringer noch als Sekretär Max Bills an der HfG in den Sechzigerjahren. Nun stattet auch Nora Gomringer der Stadt einen Besuch ab. Die Leiterin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg, die erst vor kurzem den Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache bekam, kommt am morgigen Sonntag ins Ulmer Museum. Gemeinsam mit Thomas Grieser wird unter dem Motto Nora Gomringer “macht was mit Sprache”, Thomas Grieser spielt Bass dazu, eine Mischung aus Poesie, Klangkunst und Performance dargeboten. Präsentiert wird die Veranstaltung vom Verein FILM&POPchips in Kooperation mit dem Ulmer Museum. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, Inhaber der Lobbycard haben freien Eintritt.
12. November 2011
Rezension: Storch
Dreizehn Geschichten erzählt der gebürtige Neu-Ulmer Helmut Gotschy in seinem im Wiesenburg Verlag erschienenen Buch Storch. Nun ist Storch fehrgelesen und wird hier besprochen.
9. November 2011
Ein Ulm-Buch von Elvira Lauscher
Ulm im Wandel heißt ein Bildband mit Texten von Elvira Lauscher, der Ende Oktober im Wartberg Verlag in Gudensberg-Gleichen erschien. Der Verlag ist auf Städte und Regionen spezialisiert und veröffentlichte auch schon andere Ulm-Bücher. Das Lauscher-Buch zeigt das ursprüngliche Ulm, die Kriegszerstörungen und den Wiederaufbau der Stadt. Zeitzeugen stellten der Autorin Fotos, aber auch ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Verfügung. Um ihre Eindrücke zu vervollkommnen, besuchte Elvira Lauscher Archive und las zahlreiche Bücher. Heraus kam ein gut 60seitiges Buch, dessen ausführliche Besprechung auf fehrgelesen folgen wird.
8. November 2011
Rezension: Geschichten aus Stuttgart
Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was Einheimische, Zugezogene und Durchgereiste über Stuttgart und die Stuttgarter geschrieben haben, gibt es jetzt das Buch Geschichten aus Stuttgart. Erschienen im September, ist es nun auch fehrgelesen.
20. Oktober 2011
Rezension: Hölderlin. Eine Winterreise
Auf den Spuren Friedrich Hölderlins begab sich Thomas Knubben auf den Weg von Nürtingen nach Bordeaux - zu Fuß und mitten im Winter. Was er dabei erlebte, hält er in einem Buch fest, das nun fehrgelesen ist.
17. Oktober 2011
Rezension: betörend!
25 Stories rund um betörende Düfte, darunter eine von Diana Wieser aus Beimerstetten enthält der Band betörend!, erschienen im September bei Stories & Friends. Nun ist er fehrgelesen und wird hier besprochen.
7. Oktober 2011
20 Jahre Klemm+Oelschläger
Seit 20 Jahren verlegt Klemm+Oelschläger Bücher - nicht nur, aber vor allem - für Ulm. Mehr als einhundert Klemm+Oelschäger-Bücher sind bereits zusammengekommen, darunter viele Sachbücher in den Bereichen Geschichte, Kultur und Gesellschaft, aber auch Kinderbücher wie Annas Flaschenpost und die Geschichten der kleinen Fledermaus Lilli Langohr. Zum Geburtstag findet nun am kommenden Montag, 26. September, in der Buchhandlung Gondrom eine von Adi Hübel moderierte Diskussionsveranstaltung statt. Die Diskutanten sind Verleger Dr. Ulrich Klemm, Lilli-Langohr-Autorin Kathrin Schulthess, der Philosoph Bertrand Stern und der Kabarettist Tommy Nube. Das Thema? Natürlich Bücher, Lesen und Kultur. Beginn ist um 20:15 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.
23. September 2011
Literarische Duftnoten
Kurzes und Knackiges in gebundener Form kommt regelmäßig aus Lehrensteinsfeld bei Heilbronn, denn dort hat Karen Grols Verlag Stories & Friends seinen Sitz. Nun erschien der neueste Kurzgeschichtenband unter dem Titel betörend!. Das Buch, herausgegeben von der Verlagsinhaberin, verspricht im Untertitel Literarische Duftnoten und zu den Parfümeuren zählt auch Diana Wieser aus Beimerstetten. Brise Blaugrün heißt die Erzählung, die Wieser zu den insgesamt 25 Stories beigetragen hat. Es ist nicht die erste Kurzgeschichte der Autorin im Verlag von Karen Grol, sie veröffentlicht bereits seit einigen Jahren Kurzes bei Stories & Friends. Zum Band Mit allen Sinnen, der Eine Literarische Weinprobe verheißt, hat sie ebenso ihr Scherflein beigetragen wie zum, äußerlich einer Pralinenschachtel gleichenden, Buch 100 % Schokolade. In Letzterem war die Ulmer Gegend gleich doppelt vertreten, denn auch Elvira Lauscher hat dazu eine Geschichte beigesteuert.
19. September 2011
Literarische Kulturnacht
Am Samstag, 17. September, ist es wieder soweit, die Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm findet statt und sie hat auch wieder einige literarische Veranstaltungen im Programm. Hier ein Überblick: Buchladen Eichhorn, Herrenkellergasse 10: Rittis Märchen & Sanga Musica. Die Ulmer Autorin Ritti Soncco entfaltet ihren Roman Qayqa. Dazu meditative Mantraklänge von Sangamusica (bis 24 Uhr). Kammerzelts Kaffeehäusle, Rabengasse 14: Morgenstern für dei Fragen von heute. Literarisches Kabarett von und mit Bernd Weltin (bis 24 Uhr). Stadtbibliothek Ulm, Vestgasse 1: Es träumte ein altes Maultier... Jutta Klawuhn und Andieh Merk starten zu jeder vollen Stunde einen Streifzug durch die spanische Literatur (bis 23:30 Uhr). Altes Theater, Wagnerstraße 1: Petterson und Findus. Ein Schauspiel mit viel Musik von Konstantin Wecker mit dem Theater an der Donau (15 bis 19 Uhr). Buchhandlung May, Schlösslesgasse 29: Poetische Erkundungen. Gedichtelesung mit Christine Langer (18 bis 21 Uhr). Turmlabor, Schillerstraße 1: Wer ist der Täter? Tod in Ulm! Eine Krimilesung von Adi Hübel (19 bis 22:30 Uhr). Restaurant Room, Olgastraße 141: Kulinarisch-literarische Genüsse. Die Autorinnen Diana Wieser und Elvira Lauscher bieten viertelstündlich kulinarische Geschichten (bis 1 Uhr).
13. September 2011
Rezension: Lilli Langohr entdeckt Ulm
Lilii Langohr, die kleine Fledermaus vom Ulmer Münster entdeckt in Band 2, erschienen im Juli bei Kemm + Oelschläger, Ulm bei Tage. Inzwischen sind Lillis Erlebnisse auch fehrgelesen und werden hier besprochen.
9. September 2011
Rezension: Thomas Vogels Roman Hinter den Dingen
Hinter den Dingen heißt der Roman den Thomas Vogel im Juli dieses Jahres im Verlag Klöpfer und Meyer in Tübingen veröffentlichte. Nun ist er fehrgelesen und die Rezension ist ab sofort hier zu finden.
3. September 2011
Rezension: Michael Döhmanns Annas Flaschenpost
Im September 2010 veröffentliche Michael Döhmann bei Klemm + Oelschäger das Kinderbuch Annas Flaschenpost. Mit etwas Verspätung ist es nun fehrgelesen und hier geht’s zur Rezension.
29. August 2011
Neues von Lilli Langohr
Die Münsterfledermaus Lilli Langohr erlebt neue Abenteuer. Im ersten Buch von Kahtrin Schulthess Lilli Langohr. Die Fledermaus vom Ulmer Münster, lernt Lilli das Münster und seine Geschichte kennen. Im nun vorliegenden Büchlein Lilli Langohr entdeckt Ulm verläßt die kleine Fledermaus ihr Heim und erkundet die Stadt. Sie lernt dabei Theaterkater Othello, den Pudel Onyx und weitere bekannte Ulmer Stadttiere, ja sogar so hohe Tiere wie den Ulmer Oberbürgermeister kennen. Außerdem erlebt Lilli den „Schneider von Ulm“, und das Ulmer „Nabada“, entdeckt die Donau und staunt über die alte und moderne Architektur der Stadt. Das Buch ist als Stadtführer für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren angelegt und enthält zahlreichen Aquarelle von Michael Döhmann. Erschienen ist es im Verlag Klemm + Oelschläger.
16. August 2011
Literatursalon auf fehrgelesen
Seit heute hat fehrgelesen gewissermaßen einen Untermieter. Es gibt nun eine eigene Seite für den Literatursalon in der Kunstzone, den Michaela Schafft und Jörg Neugebauer regelmäßig in der Pfuhler Galerie Kunstzone veranstalten. Noch ist die Seite sehr übersichtlich, denn den Literatursalon gibt es erst seit Mai, mit jeder weiteren Veranstaltung wird sie jedoch wachsen und sich, wie viele Dinge, die neu erprobt werden, vielleicht auch noch verändern. Hier jedenfalls geht es zum neuen Literatursalon.
3. August 2011
Bayerische Theatertage: Sonderpreis für das AuGuST
Mit Ruhm bekleckert hat sich das AuGuSTheater Neu-Ulm bei den 29. Bayerischen Theatertagen, die vom 24. Mai bis 11. Juni in Bamberg stattfanden. Für die selbstverfasste Farce „Helden auf dem Abstellgleis“ gab es einen Sonderpreis. Persönlich in Empfang nehmen konnten die Neu-Ulmer Theaterleute die Ehrung allerdings nicht, als die Schlussfeier stattfand, standen sie im AuGuST selbst auf der Bühne - nicht mit den preisgekrönten “Helden” allerdings, denn diese hatten in Bamberg ihren letzten Auftritt. Insgesamt nahmen an den Theatertagen 27 Häuser mit 44 Stücken teil.
15. Juni 2011
Rezension: Adi Hübels Tod in Ulm
Im Mai veröffentliche Adi Hübel im Bad Schussenrieder Gerhard Hess Verlag ihren Krimi-Erstling Tod in Ulm. Nun ist der Roman fehrgelesen und hier geht’s zur Rezension.
14. Juni 2011
AuGuST: Faust für die Großen, Betreuung für die Kleinen
Eine besondere Premiere feiert das AuGuSTheater am kommenden Samstag, 11. Juni, denn erstmals gibt es im Theater eine Kinderbetreuung. Während die Erwachsenen im “Großen Haus” Fast Faust anschauen, werden Kinder von zwei bis zehn Jahren im “studio” betreut. Dafür kooperiert die Bühne mit dem Mehrgenerationenhaus Neu-Ulm im Familienzentrum Neu-Ulm. Drei Fachkräfte des Mehrgenerationenhauses rücken mit Spielgeräten und Musikinstrumenten an, um Eltern den Theaterbesuch zu ermöglichen. Weitgehend werden beim ersten Male auch die Honorare übernommen, so dass die Eltern sich sogar den Babysitter-Obolus sparen. Damit die Kleinen zu angemessener Zeit ins Bett kommen, beginnt der schnelle Faust schon um 17 Uhr. Nach 110 Minuten ist alles vorbei und weil der ältere Nachwuchs 110 Minuten Theater, inklusive Pause, vielleicht schon durchhält, hat sich Das AuGuST noch eine zweite Sache ausgedacht: Eltern, die ihre größeren Kinder mit in die Vorstellung bringen, zahlen für diese nur 1 Euro und das gilt sogar für Nachwuchs bis zum 25. Lebensjahr. Wer dann noch sein Faust-Reclamheft mitbringt, bekommt auch noch einen Theaterstempel samt Autogramm.
Im Herbst soll es dann zwei Mal im Monat, immer sonntags, Vorstellungen mit Kinderbetreuung geben, jeweils in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus. Die Eltern werden dann einen Betrag von etwa 2 Euro beisteuern müssen.
7. Juni 2011
Neues in Pfuhl: “Literatursalon in der KunstZone”
"Literatursalon in der KunstZone" heißt die Veranstaltung, die am kommenden Mittwoch, 8. Juni, in der Pfuhler KunstZone Premiere feiert. Angelehnt an den Ablauf der Radiosendung Klassisch Modern, die jeden zweiten Dienstag vormittag auf Radio Free FM zu hören ist, werden vorwiegend Texte rezitiert, dazwischen gibt es Musik. Jörg Neugebauer, Moderator von Klassisch Modern, wird die Texte vortragen, dabei wird er unterstützt von Michaela Schafft von der KunstZone, die den Abend auch moderieren wird. Anders als im Radio, hat auch das Publikum Gelegenheit sich zu Wort zu melden. Das Ganze soll aber, so Jörg Neugebauer, “keine Seminar-Situation heraufbeschwören, sondern innere Räume öffnen - angestrebt ist ein Zusammenspiel von Ort, Wort und Klang”. Der Literatursalon soll im sechswöchigen Turnus stattfinden, wobei es jedesmal um einen anderen Autor geht. Zum Auftakt ist Heinrich von Kleist an der Reihe. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Eintritt wird nicht erhoben, Spenden werden dankend entgegen genommen.
4. Juni 2011
Tannöd in Vöhringen: Ab jetzt gibt’s Karten
Mit ihrem Erstling Tannöd gelang Andrea Maria Schenkel 2006 ein großer Krimi-Erfolg. Die Idee zu diesem Roman brachte ihr der Mordfall Hinterkaifeck, der sich 1922 zugetragen hatte. Damals wurden auf einem Einödhof sechs mit einer Spitzhacke grauenvoll ermordete Menschen gefunden, deren Mörder nie ermittelt werden konnte. Schenkel verlegte die Geschichte in die 50er-Jahre und ließ auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläubischen Pfarrersköchin, des verschlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der achtjährigen Betty und anderer Dorfcharaktere ihre Kriminalgeschichte entstehen. Aus diesem Roman entstand das Live-Hörspiel Tannöd - Ein Urbayerischer Krimiabend mit vogelwilder Musik mit den Schauspielern Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun sowie den vier Musikern des Art Ensembles Passau. Am Donnerstag, 10. November 2011 um 19:30 kommt der etwas anders aufbereitete Krimi im Vöhringer Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus zur Aufführung. Karten gibt es bereis jetzt bei der VR-Bank in Vöhringen, der Neu-Ulmer und Illertisser Zeitung, der Bücherwelt in Senden, dem Traffiti-KundenCenter in Ulms Neuer Mitte sowie im Internet unter www.voehringen.de. Foto: Wolfgang-Eychmüller-Haus.
24. Mai 2011
Neues aus regionaler Feder: Ein Hübel-Krimi und Geschichten von Gotschy
 Einmal kriminell und einmal kurz und knapp geht es in den Neuerscheinungen von Adi Hübel und Helmut Gotschy zu. Während Adi Hübel im Mai ihren Krimi-Erstling Tod in Ulm veröffentlichte, versuchte sich Helmut Gotschy, gebürtiger Neu-Ulmer und in Wain wohnhaft, erstmals an der kurzen Form. Nachdem 2009 bereits sein Roman Papaya mit Rosinen erschienen war, veröffentlichte der Wiesenburg Verlag nun den Geschichtenband Storch. Dass eine der im März erschienenen Geschichten von einer schrulligen Dame erzählt, die vom Erzgebirge nach Süddeutschland fährt, um ein Musikinstrument zu kaufen, ist wohl kein Zufall, schließlich war Gotschy lange Jahre Dreihleierbauer. Seine Erzählungen führen aber nicht nur vom Erzgebirge nach Süddeutschland, sondern auch nach Indien und Sri-Lanka oder ans Bett der kranken Despina. Adi Hübels im Gerhard Hess Verlag erschienener Krimi dagegen, führt nach Söflingen, wo ein insolventer Unternehmer aus der Blau gezogen wird - natürlich ermordet. Nur von wem? Söflinger morden doch nicht, glauben die Söflinger, oder vielleicht doch? Kriminalassistentin Kiki Wunder, die von Berlin nach Ulm versetzt wurde, muss es gemeinsam mit ihren Kollegen herausfinden. Sie lernt dabei ein paar feine Mitglieder der Ulmer Gesellschaft kennen und erhält auch noch Hilfe von ihrer ungewöhnlichen Vermieterin.
19. Mai 2011
Vom Staube befreit: Goethe im AuGuS
“Echt Goethe, aber ohne Staub”, so versprechen es die beiden Theaterleiter, soll es ab Freitag, 6. Mai im AuGuSTheater in Neu-Ulm geben. fast Faust heißt das Stück mit dem das Theater seinen Besuchern den Klassiker nahebringen möchte. Die Komödie von Albert Frank wurde im Jahr 2000 uraufgeführt. Zwei Schauspieler und eine Schauspielerin wollen den Faust auf die Bühne bringen und alle 57 Rollen allein übernehmen. Da die Dame, wie Gretchen, schwanger wird, muss einer der beiden Schauspieler auch die Gretchen-Rolle übernehmen - im AuGuS kommt diese Ehre Richard Aigner zu. Vermutlich wird er auch ihre Frage aller Fragen stellen, denn Riese/Koch versprechen, dass “die Stellen” im Originaltext geboten werden. Auch, so heißt es, wird die ganze Geschichte korrekt erzählt, nur eben in recht launiger Form. Wie Heinz Koch, Richard Aigner und Regisseurin Claudia Riese das hinbekommen, sollen auch möglichst viele Schüler sehen können, denn geplant sind auch Auftritte an Schulen. Foto: AuGuSTheater.
3. Mai 2011
Rezension: Johannes Schweikles Roman Fallwind
Vor 200 Jahren stürzte der Schneider von Ulm mit seinem Fluggerät ab. Aus diesem Anlass finden in Ulm und auch anderswo nicht nur zahlreiche Veranstaltungen statt, der Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer veröffentlichte zum Berblinger Jubiläumsjahr im Februar auch einen Roman: Johannes Schweikles Fallwind über den Absturz des Albrecht Ludwig Berblinger. Er ist mittlerweile fehrgelesen und das Ergebnis ist hier nachzulesen.
14. April 2011
Heute ist Welttag der Poesie
Seit dem Jahr 2000 gibt es ihn, den Welttag der Poesie. Ausgerufen hat ihn die UNESCO um “an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen “ zu erinnern. Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mal wieder einen Gedichtband zur Hand zu nehmen: Im Januar erschienen beispielsweise Liebesgedichte von Nicolas Born und noch ganz neu ist Nora Bossongs Gedichtband Sommer vor den Mauern. Wer gerne mal wieder Lyrik von Dichtern und Dichterinnen aus der Region lesen möchte wird bestimmt hier fündig und für alle, die schon immer wissen wollten, warum uns manche Reime ein Leben lang durch den Kopf geistern, haben sich Raoul Schrott und Arthur Jacobs in dem Buch Gehirn und Gedicht mit dieser Frage und einigen Fragen mehr zum Thema Gehirn und Gedicht beschäftigt.
21. März 2011
Allerlei Wichtiges: Der Buchpreis, der Schneider, die Wahl
Es gilt einiges zu vermelden zum Thema Literatur und Bücher: aus Ulm, aus dem Ländle und aus Leipzig, wo heute der Leipziger Buchpreis vergeben wurde und zwar in den Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch. In letzterer Kategorie ging der Preis an Henning Ritter für sein Buch Notizen, den Übersetzerpreis bekam Barbara Conrad für ihre Übertragung von Tolstois Krieg und Frieden und der Preis in der Kategorie Belletristik wurde Clemens J. Setz für seinen Erzählband Die Liebe zu Zeiten des Mahlstädter Kindes zugesprochen. Der 28jährige Österreicher war mit seinem Roman Frequenzen bereits für den Deutschen Buchpreis 2009 nominiert, nun hat er also mit seinen bei Suhrkamp erschienenen, eher dunkel und surreal anmutenden Erzählungen den Leipziger Buchpreis eingeheimst. Der Preis wird jedes Jahr im Rahmen der Leipziger Buchmesse vergeben, die noch bis Sonntag, 20. März andauert.
In Ulm beginnt an diesem Tag der Veranstaltungsmarathon zum Berblingerjahr und zwar mit der Präsentation des Berblinger-Romans Fallwind von Johannes Schweikle um 11 Uhr im Stadthaus. Bereits im vergangenen Jahr erschien in der Kleinen Reihe des Stadtarchivs Ulm der Band Flugpioniere in Ulm 1811 - 1911 von Wolf-Dieter Hepach und Wolfgang Adler. Auch dieser Band der Kleinen Reihe, es ist Nummer 8, wurde wie die vorherigen bei Klemm + Oelschläger veröffentlicht, Johannes Schweikles Roman erschien im Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer. Dort wurde auch der Roman Der Ministerpräsident von Joachim Zelter publiziert, eine Satire auf den Politikbetrieb, die in Baden-Würrtemberg spielt und wer noch Lektüre passend zur Wahl sucht, findet hier eine Rezension.
17. März
Leipziger Buchmesse: Ulmer Autoren und die Messe
Wenn bekannte Autoren auf Sofas herumsitzen, gefeiert werden, durch alle Feuilletons wandern und vielleicht auch noch einen Preis bekommen, dann ist Buchmessezeit. Demnächst ist es wieder soweit, wenn nämlich vom 17. bis 20. März die Leipziger Buchmesse stattfindet. Sie ist nach der Frankfurter Buchmesse die zweitgrößte Bücherschau in Deutschland und während der Herbst den Frankfurtern gehört, gehört das Frühjahr der Leipziger Messe, die bis zur deutschen Teilung lange Zeit die bedeutendere gegenüber Frankfurt war. Doch sind in Leipzig keineswegs nur die Suhrkamps, Rowohlts und Hansers zu Gast, sondern auch die kleinen feinen Verlage und neben den Suters, Geigers und Tellkamps haben auch Autoren, die nicht auf blauen oder roten Sofas Platz nehmen dürfen, Gelegenheit ihre Bücher zu präsentieren. Was Letztere auf der Buchmesse erleben, wollte fehrgelesen von der Ulmer Autorin Adi Hübel und von Jörg Neugebauer aus Neu-Ulm wissen. Nachzulesen ist es auf der Seite Extras.
22. Februar 2011
Sprachjazz in der theaterWerkstatt
Sprachjazz heißt das neue Programm des Duos Wortkunstlauf. Es ist bereits das vierte Programm, das Elvira Lauscher und Jörg Neugebauer gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Sprachjazz-Premiere ist am Samstag, 22. Januar in der theaterWerkstatt.
16. Januar 2011
Helden, Katastrofen und Venedig im Schnee
Helden auf dem Abstellgleis, Liebe & andere Katastrofen und Venedig im Schnee, diese drei Stücke stehen im Januar und Februar auf dem Spielplan des AuGuSTheaters Neu-Ulm. Auf die drei Voraufführungen der Farce Helden auf dem Abstellgleis folgen nun am 4. und 8. Januar die beiden Premieren bei “Dirr Wohndesign" im Donaucenter Neu-Ulm. Weitere Aufführungen sollen im Theaterfoyer, im "Café da Venezia", in der "Bodega de Luca" und im "Ristorante Il Gusto" stattfinden. Sofern sich Interessenten melden, sind auch weitere Gastspiele möglich. Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar stehen dann auch die beiden Stücke Liebe & andere Katastrofen sowie Venedig im Schnee - mit Christiane Reichert anstelle von Heide Hoffmann - wieder auf dem Spielplan. Alle Terminen auf der Seite Literatur in der Region.
3. Januar 2011
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